Die Westerwälder wären verhungert, wenn Friedrich-Wilhelm auf die Politik gewartet hätte. Starten statt Warten. Tun, was funktioniert. Auch heute bei eMobilität.

Macht es Sinn, auf politische Randbedingungen zu warten? Nein.

Es ist immer sinnvoller, das jetzt schon Machbare auch jetzt schon zu tun! Die Menschen im Westerwald wären verhungert, wenn vor fast 200 Jahren der junge Bürgermeister F.W. Raiffeisen nicht einfach gehandelt hätte. Er hat Verantwortung übernommen. Weit ausserhalb seines Auftrags und seiner Befugnisse.  Er hat getan, was funktionierte.

Das Raiffeisenjahr erinnert uns daran. Mensch Raiffeisen. Starke Idee. 200 Jahre Raiffeisen. Die Genossenschaftliche Idee hat historisch viele gesellschaftliche Herausforderungen gelöst. Der Schlüssel dazu war immer die Kraft der Gemeinschaft.

Was einer alleine nicht vermag, vermögen viele gemeinsam”.

Machen, was funktioniert. Starten, statt warten. Übertragen auf heute:  Gesellschaftliche Herausforderungen gibt es genug: Bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, Energiewende, eMobilität, Fachkräftemangel, Ressourcenschutz….

Mit der Kraft von mehr als 22 Millionen Genossenschafts-Mitgliedern in Deutschland sind diese Herausforderungen lösbar. Gemeinsam können 22 Millionen Verbraucher mit ihrer Macht als Konsumenten sehr aktiv Veränderung gestalten.

Jedes einzelne Herausforderung würde es rechtfertigen, jetzt zu handeln und nicht auf Lobby zu hoffen und Politik zu warten. Jedes dieser Themen braucht Menschen, die jetzt Verantwortung übernehmen und sofort handeln.

Klimaschutz muss dabei Prio 1 haben. Der Schlüssel zum Klimaschutz ist die nachhaltige Energiewende. Der Schlüssel zur Energiewende ist die Emobilität.

Es macht ganz viel Sinn Energie regional autark zu erzeugen, regional zu verteilen und regional zu verbrauchen. Und die dabei entstehende  Wertschöpfung in der Region zu belassen. eAutos sind dazu DER wesentliche Erfolgsfaktor.

Immer noch werden täglich 95 Millionen Barrel endlichen Rohöls über die Weltmeere in die westliche Welt geschippert, um es hier völlig ineffektiv und CO2 freisetzend in Autos zu verbrennen.

Allein wirtschaftlich beträgt der jährliche Schaden 100 Milliarden Euros. So viel Geld geben wir unnötig aus, um Energie im Ausland zuzukaufen, die wir leicht selbst erzeugen könnten.

Heruntergerechnet sind das sind 100 Euro pro Mensch und Monat. Geld, dass besser in den Regionen für eine nachhaltige Energiewende, Klimaschutz und eMobilität eingesetzt würde.
Geld, dass sofort in den Taschen der Bevölkerung verbleiben würde. – wenn sie auf ihren Dächern den Strom für ihren Haushalt und ihr eAuto selbst erzeugen, statt ihr Geld bei Stromriesen und Ölkonzernen abzugeben.

Genossenschaftliche Banken wären der beste Partner zu Umsetzung. Sie gehören den Menschen in der Region. 100% Basisdemokratisch. 100% Regional. 100% Autark. Man vertraut ihnen. Sie sind glaubwürdig. Sie dienen nicht dem ShareHolderValue sondern dem Nutzen ihrer Mitglieder.

Regionale Banken könnten DIE zentrale Rolle im Klimaschutz übernehmen und EnergieWende und eMobilität treiben:  Kunden, Verbindungen und Know-how sind in der Genossenschaftlichen Welt schon vorhanden. Es fehlt das Know-how zur erfolgreichen Umsetzung von eMobilität. Genau dazu wurde 2016 die EMA eMobilität für alle eG als externe Stabsstelle für diese Banken gegründet.
In Kooperation mit der EMA sind Banken sofort handlungsfähig. Ohne eigenes Know-How aufbauen zu müssen, können sie sofort regional gestaltend verantwortlich eMobilität ermöglichen: Die EMA hat das Know-How. Die Banken die Kontakte, die FinanzierungsTools und die Möglichkeiten.

Warum Banken Mitglied der EMA werden, zeigt dieser 4,5 Min. Video.

Video: 3 Gute Gründe, warum Genossenschaftsbanken Mitglied der EMA werden. https://www.youtube.com/watch?v=NuX9DABkyfw&t=3s

Welche Betätigungsfelder es gibt und welche MehrWerte für Mitglieder, Kunden, Berater und die Bank aus der Beteiligung an der EMA entstehen, zeigen wir nächste Woche. Im nächsten Blogbeitrag.
Auf Feedback freue ich mich.