Bank-Idee: Strom vom eigenen Dach und doch lieber zur Tanke fahren?

Überlegung für Banken:
Sollen Ihre Kunden ihr hart verdientes Geld zur Tanke bringen oder lieber
in die eigene Tasche stecken?

Was rechnet sich für Ihre BankKunden und Sie selbst besser? Ihre Kunden kaufen den Sprit für ihre Verbrenner an der Tankstelle oder erzeugen den Strom in der eigenen PV-Anlage und verfahren ihn im eigenen eAuto?

Eigentlich ist es ein Paradox. Irgendwie werden diese beiden Gedanken Strom und Tanken nicht miteinander verbunden. Das eine ist halt Strom und das andere halt Benzin/Diesel.
Und ausserdem: Wieso ist das für Banken eine interessante Frage?
Sagen wir es vereinfacht so: An den Ausgaben für Autos und Sprit verdienen Sie als Bank in aller Regel nichts mit.

Es ist einfach:
eAutos mit Strom vom eigenen Dach rechnen sich sofort!
Für den BankKunden und die Bank. Für die Umwelt sowieso.

Zu einfach gedacht? Eigentlich nicht.
Lassen wir einfach mal ein paar Dinge miteinander kombinieren: Menschen zahlen von ihrem Bruttogehalt ohnehin Sozialabgaben und Steuern. Aus dem übrigen Geld zahlen sie den Strom fürs Haus, das Benzin fürs Auto, den Wertverlust etc. und legen auch noch was für die Rente weg. Usw.  Einfach mal von Durchschnittszahlen ausgehend bleiben dann von 4.000€ brutto unterm Strich -also nach Steuer u.Sozialabgaben, nach AutoKosten und VorsorgeAufwand- vielleicht noch 1300€ Geld übrig. Das können sie für Hausabzahlen, Urlaub, Einkaufen etc. ausgeben.

Wir denken mal anders und in 2 Schritten:
1. Schritt: Sie reden mit den regionalen Arbeitgebern und bieten ihnen an, die LeasingRaten und Versicherungen für eAutos (500€) und die Altersvorsorge 250€ für ihre Mitarbeiter zu zahlen. Dafür verzichten die Mitarbeiter auf einen Teil ihres Bruttogehalts.  Das geht.
Jetzt verdienen die Leute 3.250€ Brutto plus eAuto 500€ plus Altersvorsorge 250€. Sieht auch wieder aus wie 4.000€. Trotzdem zahlen beide -je nach Gestaltung- weniger Steuern und Sozialabgaben.

2.Schritt: Die Mitarbeiter lassen sich nun eine PV-Anlage 10KWp inkl. 10-20KWh Speicher und Ladebox für 1-2 eAutos installieren. Das kostet alles zusammen ca. 50.000€. Diesen Betrag finanzieren SIE als Bank und versichern auch alles. Mit monatlich ca. 500€ ist das in 10Jahren bezahlt.

Und das soll sich rechnen? Perfekt sogar!

  • Der Strom für den Haushalt kommt vom Dach.
    (bisher 100€ Kosten)
    Der Strom für das/die eAutos auch.
    (bisher Spritkosten 50€-100€)
  • Das eAuto zahlt die Firma 500€. Die Vorsorge auch 250€
    (bisher Netto-nach-Steuer-Kosten)
  • Der Staat verzichtet auf ein paar Euro Steuern und Sozialabgaben.

Und siehe da:
Ihre Kunden

  • … haben mehr Geld in der Tasche als vorher. + 200€
  • … sparen Tonnenweise CO2 Ausstoss ein 2-3to pro Auto und
  • … sind unabhängig von der Preispolitik der Strom- und Mineralkonzerne. Für ewig!
  • Nach 10 Jahren ist die PV-Anlage bezahlt und ihre Kunden/Mitglieder haben weitere 500€ übriges Geld. Netto.

Und die Bank

  • hat 50.000€ für PV-Anlage, Speicher, Ladeboxen finanziert und versichert
  • 1-2eAutos geleast und versichert
  • zusätzliche BAV Umsätze
  • neue Kaufkraft zum Erreichen der Kunden-“Ziele und Wünsche”.
  • etc.

Alles aus einem Gedanken, den Sie bisher wahrscheinlich noch nicht hatten.
Na ja. Wenn es ganz so einfach wäre, würde es ja jeder machen. Ja genau das sollten Sie tun!
Ganz so einfach ist es leider auch wirklich nicht. Aber, wer das Prinzip verstanden hat, kann in die Konzeption einsteigen:

  • PV-Anlage, Speicher, Ladebox kann der regionale Spezialist. Die haben Sie als Bank schon in der Kundschaft.
  • eAutos vom regionalen Autohaus sollte auch gehen. Die haben Sie auch schon in der Kundschaft.
  • Der Erfolgs-Schlüssel ist die richtige Gestaltung mit dem Arbeitgeber für eAuto und Vorsorge, Steuern und Sozialabgaben.

Dafür wurde extra die die EMA eMobilität für alle eG gegründet. Die EMA macht diese Gestaltungen für ihre Mitglieder und sieht sich als externe Stabsstelle von Banken für eMobilität.
Am besten werden Sie als Bank und die regionalen Arbeitgeber Mitglied der eG. Dann haben ganz viele was davon.
… Und es lässt sich auch das Laden am Arbeitsplatz für die Kollegen optimieren, die kein eigenes Haus haben. Die SolarAnalgen auf den FirmenDächern und SolarCarPorts auf den Parkplätzen finanzieren Sie auch.

Das Chart habe ich für einen Vortrag bei einer EnergieGenossensschaft erstellt. Ich war selbst verblüfft, das die 500 Mitglieder mit über 600.000€ mehr als 3mal soviel Geld für Mineralölkonzerne an der Tankstelle lassen, wie sie mit ihren eigenen sehr erfolgreichen Stromerzeugung verdienen. 180.000€.
Das ist alles Kaufkraft, die Ihren Mitgliedern zum Erreichen ihrer Ziele und Ihnen als Bank für den Ertrag entgeht.
Schade. Aber dass lässt sich ja ändern. :-))